Schiefe Zähne richten - Notwendigkeit, Nutzen und Möglichkeiten

Schiefe Zähne können auf vielfältige Weise korrigiert werden. Manche Methoden beheben die Fehlstellung und richten die Zähne, andere Verfahren zielen auf eine optische Verschönerung ab.

Sind schiefe Zähne ein Problem?

Schiefe Zähne können beim Betroffenen zu Schamgefühlen führen. Ob sie aber auch wirklich schlimm sind, stellt sich bei jedem anders dar. Auf der einen Seite stehen ästhetische Gründe für eine Korrektur im Raum. Ein schönes Lächeln ist nicht nur für Models oder Schauspieler relevant. Auch andere Berufsgruppen geben an, dass gerade Zähne für ihren Job wichtig sind. Das betrifft beispielsweise Pressesprecher, Dozenten oder Moderatoren. Inwiefern gerade Zähne die Karrierechancen erhöhen, ist unbekannt. Fast jeder Mensch hat  Zahnfehlstellungen. Aber weitaus wichtiger als das eigene Schönheitsempfinden können medizinische Gründe sein. Während kleinere Fehlstellungen im schlimmsten Fall nur das Lächeln beeinflussen, können ausgeprägte Schiefstellungen das Risiko für bestimmte Zahn- und Zahnfleischerkrankungen erhöhen.

Beim Zähneputzen verhindern Fehlstellungen, dass du den Zahn vollständig reinigen kannst. An den betroffenen Stellen lagern sich Essensreste ab, was zu einer Erhöhung der Bakterienzahl führt. Damit verbunden sind Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Als Kauwerkzeug haben Zähne vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Sie müssen abbeißen sowie die Nahrung zerkleinern und zermahlen können. Damit bereiten sie die Verdauung vor, weshalb das Kauen für die Gesundheit sehr wichtig ist. Bei Fehlstellungen ist diese Fähigkeit entsprechend eingeschränkt. Zähne sind auch für die Bildung von Lauten wichtig, denn in der menschlichen Sprache gibt es sogenannte Dentallaute. Diese kannst du nur durch das Zusammenspiel von Zunge und Zähnen korrekt bilden. Demnach können folgende gesundheitliche Einschränkungen in Verbindung stehen:

  • Karies oder Parodontitis

  • Phonetische Störungen (Ausspracheschwierigkeiten)

  • Nackenverspannungen

  • Kopfschmerzen (z. B. Spannungskopfschmerz)

  • Schluckbeschwerden

Zähne sind ein Teil des Bewegungsapparates. Sie sind über die Zahnwurzel fest im Kieferknochen verankert. Die darüberliegende Wurzelhaut besteht aus Bindegewebe, das über fasziale Strukturen die Zähne mit Muskeln und anderen Anteilen des Bewegungssystems verbindet. Dadurch können schiefe Zähne auch orthopädische Beschwerden auslösen. Die Folge sind muskuläre Verspannungen und damit einhergehende Schmerzen. In der Osteopathie hat sich ein eigenes Feld zur Behandlung entsprechender Beeinträchtigungen gebildet, die craniosacrale Therapie. Fachkräfte der Kieferorthopädie sind daher bemüht, schiefe Zähne zu verhindern, indem sie bereits Kindern Zahnspangen einsetzen oder Weisheitszähne möglichst früh entfernen.

Sind schiefe Zähne ein Makel?

Ob schiefe Zähne unschön sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine Zahnkorrektur kann medizinische, aber auch ästhetische Gründe haben. Akkurate Zahnreihen können dem bestehenden Schönheitsideal entsprechen. Allerdings gibt es auch Beispiele, die das Gegenteil belegen. Eine Zahnfehlstellung kann ebenso als markantes Wiedererkennungsmerkmal gelten. So gibt es zahlreiche Supermodels, die für ihre Zahnlücken bekannt sind. Dazu gehört das niederländische Topmodel Lara Catherina Stone, die als eines der höchstbezahlten Models überhaupt auf internationaler Bühne steht und für ihre charakteristische Lücke zwischen den Schneidezähnen berühmt ist. Bekannt für ihre ikonische Frontzahnlücke ist außerdem Vanessa Paradis. 

Eine Zahnkorrektur ist jedoch immer eine individuelle Entscheidung, die vom eigenen subjektiven Wohlbefinden abhängig gemacht werden sollte. Wer sich unwohl fühlt, kann etwas dagegen tun. Es stehen zahlreiche Methoden zur Verfügung, sodass du die Korrektur unauffällig in den Alltag integrieren kannst. Tatsächlich gibt es zu dem Thema, ob gerade Zähne und Zufriedenheit zusammenhängen, ein eigenes Forschungsfeld – die Psychodontie. Im Volksmund kursieren zahlreiche Gerüchte zu Zahnlücken und -fehlstellungen. Demnach deutet eine Zahnlücke bei Kindern auf Stress im Elternhaus hin. Andere Stimmen behaupten, dass der auffällige Raum zwischen den Vorderzähnen Glück bringen soll. Für diese Bauernweisheiten gibt es natürlich keine Forschungsbelege in der Psychodontie. Aber man weiß durch sogenannte Befindlichkeitstestungen, dass gerade Zähne Selbstbewusstsein schenken können, wodurch man sich schöner fühlt. Eine Korrektur wird insbesondere dann wichtig, wenn schiefe Zähne Probleme beim Kauen oder Sprechen oder gesundheitliche Einschränkungen verursachen.

Welche Gründe gibt es für schiefe Zähne?

Die Gründe sind vielfältig, darum sind Kinder gleichermaßen wie Erwachsene betroffen. Zahnfehlstellungen sind häufig angeboren und haben somit genetische Ursachen. Die Erbinformationen sind in der DNA an verschiedener Stelle kodiert. Dabei gibt es im Erbgut sowohl Informationen für die Größe der Zähne als auch für den Aufbau des Kiefers. So kann es vorkommen, dass ein Kind schiefe Zähne bekommt, auch wenn beide Elternteile ein gerades Zahnbild aufweisen. Kombinieren sich die Erbinformationen auf eine Weise, dass beispielsweise die Stellung der Kieferknochen von der Mutter übernommen wird, aber die der Zähne vom Vater, kommt es zu Unregelmäßigkeiten im Zahnbild.

Krumme Zähne kannst du aber auch im Laufe des Lebens bekommen. Ein häufiger Grund ist die Zahnwanderung. Diese kann durch eine Lücke im Gebiss oder durch Zahnerkrankungen entstehen. Bei der Parodontitis kommt es zu bakteriell bedingten Entzündungen des Zahnbettes. Auf Dauer bilden sich Knochen und Zahnfleisch zurück, was die Stabilität der Zähne beeinträchtigt - sie beginnen, sich zu bewegen. Im schlimmsten Falle kann das bis zum Zahnverlust führen. Zahnlücken fördern die Zahnwanderung weiter, da sie die Statik des Gebisses beeinflussen. Deswegen sind fehlende Zähne oft ein Problem, das zu schiefen Zähnen führt. Auch häufiges Zähneknirschen kann die Zahnwanderung auslösen, da der Kiefer durch den Druck belastet wird und so die Zähne zur Wanderung anregt.

Weitere häufige Gründe sind der Zahnengstand und das Auftreten von Weisheitszähnen. Normalerweise verfügt jeder Mensch von Geburt an über Weisheitszähne, die im Laufe des Älterwerdens aus dem Kiefer hervorbrechen und sich in das Gebiss einreihen. Das ist nicht bei jedem offensichtlich, denn manchmal verbergen sich die Weisheitszähne weiterhin im Zahnfleisch und sind dadurch nicht sichtbar. Sie können trotzdem einen Einfluss auf die Zahnstellung haben, denn lebendes Gewebe ist in ständiger Veränderung. Weil es sich bei den Weisheitszähnen um ein genetisches Relikt unserer Vorfahren handelt, haben sie für uns in der Moderne nur noch selten eine sinnvolle Funktion. Um schiefe Zähne zu verhindern, werden sie in der Zahnmedizin daher gerne möglichst frühzeitig entfernt. 

Auch wenn schiefe Zähne bereits in der Kindheit und Jugend korrigiert wurden, können sie im weiteren Lebensverlauf wieder auftreten. Mit fortschreitendem Lebensalter kommt es durchweg zu Veränderungen am Gebiss. Zahnfehlstellungen können zudem die Spätfolge eines Unfalls sein. Bei schweren Verletzungen des Kiefers können sich Zähne lockern und verschieben. Wenn in der Nachsorge nicht ausreichend darauf geachtet wurde, kann es dann auch noch Jahre nach dem Vorfall zu Bewegungen im Kiefer kommen, die die Zahnstellung beeinflussen. Krumme Zähne können somit jeden treffen, sie sind aber im Normalfall leicht zu behandeln.

Warum müssen schiefe Zähne korrigiert werden?

Schiefe Zähne solltest du im Sinne der Gesundheitsvorsorge begradigen lassen. Schwerwiegende Zahnfehlstellungen führen im Laufe der Zeit zu Erkrankungen oder Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates. Um entsprechende gesundheitliche Einschränkungen zu verhindern, bietet es sich an, möglichst frühzeitig Abhilfe zu schaffen. Daher ist die Behandlung schiefer Zähne eine etablierte Maßnahme zur Prävention. Während sich genetische Ursachen nicht im Vorfeld verhindern lassen, können die Auswirkungen stark eingedämmt werden. Deswegen wird schon im Kindes- und Jugendalter nach Empfehlung von ZahnärztInnen auf gesunde und gerade Zähne geachtet. Schiefe Zähne können sonst einen Teufelskreis an weiteren Einschränkungen auslösen.

Wenn krumme Zähne beispielsweise eine Zahnerkrankung wie Parodontitis auslösen, können die Entzündungen eine weitere Zahnwanderung hervorrufen. Die Zahnwanderung begünstigt dann wiederum Parodontitis. Auch muskuläre und bindegewebige Strukturen verändern sich in solch einem Verlauf, weshalb es sehr wahrscheinlich ist, dass sich daraus weitere Einschränkungen wie Spannungskopfschmerzen oder Verspannungen ergeben. Die Zahngesundheit beeinflusst den gesamten Körper, was in Medizin und Naturheilkunde seit vielen Jahren bekannt ist. Schiefe Zähne lassen sich vergleichsweise leicht korrigieren und sind deshalb eine unkomplizierte Möglichkeit, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. 

Wie kann man schiefe Zähne richten?

Um schiefe Zähne zu korrigieren, haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr viele verschiedene Methoden und Verfahren entwickelt. Welche Behandlung die richtige ist, richtet sich nach Art und Umfang der Zahnfehlstellung. Bei starken kieferorthopädischen Beschwerden wie nach einem Unfall muss der Kiefer manchmal mit einer Schiene gerichtet werden. Das ist Aufgabe des fachärztlichen Personals, das diesen Prozess entsprechend individuell plant. In den meisten Fällen ist eine Zahnkorrektur aber glücklicherweise nicht so aufwendig. Wichtig sind eigene Initiative und fachkundige Beratung. 

Schiefe Zähne stellen sich bei Erwachsenen und Kindern oft unterschiedlich dar. Häufige Gründe für Zahnkorrekturen bei Minderjährigen sind Kreuzbisse oder Rückbisse. Normalerweise sollten sich die Zähne des Oberkiefers und des Unterkiefers beim geschlossenen Kiefer überlappen. Bei Abweichungen an der Seite spricht man von einem Kreuzbiss. Überlappen die unteren Zähne die des Oberkiefers, nennt man das einen Vorbiss. Ein Rückbiss liegt vor, wenn die oberen Schneidezähne hinter den unteren Schneidezähnen liegen. Der sogenannte offene Biss führt häufig zu Muskelverspannungen. Dabei bildet sich eine Lücke zwischen den Zahnreihen, weil die oberen Schneidezähne die unteren bei geschlossenem Kiefer nicht überlappen. Dabei sind in der Regel mehrere Zähne betroffen, wobei ein einzelner schiefer Zahn eine andere Behandlung erfordert, als hochgradige Fehlstellungen. 

Wenn Kinder schiefe Zähne haben, beobachten die ZahnärztInnen die Entwicklung meist schon seit dem Kindergartenalter. Mit der Behandlung wird aber meist erst etwas später begonnen, in der Regel zwischen dem neunten und dreizehnten Lebensjahr. Das richtet sich nach dem Knochenwachstum. In diesem Alter ist der Kiefer bereits so weit ausgebildet, dass sich die Zähne über längere Zeiträume korrigieren lassen. Gleichzeitig ist das Wachstum aber noch nicht vollständig abgeschlossen, weshalb man hier die besten medizinischen Voraussetzungen für eine Korrektur sieht. Das heißt aber nicht, dass eine Zahnkorrektur bei Erwachsenen überflüssig ist. Schiefe Zähne lassen sich in jedem Lebensalter behandeln.

In vielen Fällen ist die Behandlung mit einer losen Zahnspange ausreichend. Feste Zahnspangen werden erforderlich, wenn höherer Druck auf das Gebiss ausgeübt werden muss. Zahnspangen stehen sowohl Kindern als auch Erwachsenen offen, allerdings lässt sich nach Abschluss des Knochenwachstums der Kieferknochen nicht mehr korrigieren. Die einzige Möglichkeit hierzu stellt bei Erwachsenen ein chirurgischer Eingriff dar, der aber nur bei schwerwiegenden gesundheitlichen Einschränkungen sinnvoll ist. Krumme Zähne allein machen keinen entsprechenden Eingriff erforderlich. 

Da eine Zahnkorrektur nicht nur medizinische Gründe hat, sondern oft auch mit dem Augenmerk auf ästhetische Aspekte durchgeführt wird, wünschen sich viele Betroffene eine unauffällige Behandlungsmöglichkeit. Hierzu bieten sich „unsichtbare Zahnspangen“ an, wobei es sich um transparente Kunststoffschienen handelt, sogenannte Aligner. PlusDental bietet dir preiswerte und personalisierte Zahnschienen aus unserem Dentallabor in Berlin. Sie fügen sich unauffällig in den Alltag ein und stören nicht. Die letzte Möglichkeit, die wir an dieser Stelle vorstellen, bildet die Veneer-Behandlung. Nachfolgend werden die einzelnen Methoden mit ihren jeweiligen Einsatzgebieten zur Korrektur schiefer Zähne erläutert.

Lose und feste Zahnspange

Bei schiefen Zähnen haben sich lose und feste Zahnspangen als populäre Mittel etabliert, um sie zu richten. Bei Kindern und Jugendlichen ist es möglich, damit auch kieferorthopädische Einschränkungen zu behandeln. Eine Zahnspange kann grundsätzlich von allen ZahnärztInnen verordnet und eingesetzt werden. Kieferchirurgisches Fachpersonal ist normalerweise nicht vonnöten. Oft wird die Zahnspange auch als Zahnklemme bezeichnet. Bei der Behandlung mit einer Zahnspange bei Minderjährigen macht man sich häufig die Wachstumsschübe zunutze, wobei die Gesamtbehandlungsdauer im Schnitt zwischen zwei und vier Jahren liegt. Der genaue Zeitraum ist aber von vielen Faktoren abhängig, weshalb die Behandlungsdauer individuell schwankt. Entscheidend ist das Ausmaß einer Zahn- bzw. Kieferfehlstellung, die Art der Zahnspange sowie die Mitwirkungsbereitschaft der Betroffenen, was beispielsweise das Hygieneverhalten oder die Einhaltung der Empfehlungen der Tragedauer umfasst.

Bei klassischen Zahnspangen sind vor allem herausnehmbare und festsitzende Modelle verbreitet. Korrekturschienen (Aligner) aus transparentem Kunststoff werden ebenfalls den herausnehmbaren Zahnspangen zugeordnet. Wir stellen diese jedoch nachfolgend gesondert vor, da sie sich in einigen Punkten von der klassischen losen Zahnspange unterscheiden und eine unauffällige Alternative bieten. Üblicherweise müssen klassische Modelle manuell verstellt werden, was in der Regel In einer Praxis erfolgen muss. Aligner werden dagegen gemäß eines personalisierten Behandlungsplans eigenständig gewechselt. Lose Zahnspangen werden bevorzugt bei Kindern eingesetzt, da sie die Möglichkeit zur Kieferkorrektur bieten. Da eine Kieferkorrektur bei Erwachsenen nur sehr eingeschränkt möglich ist, sind nach Abschluss des Wachstums eine feste Zahnspange oder Aligner angeraten.

Feste Zahnspangen werden durch Halterungen (Brackets) direkt an den Zähnen befestigt. Ein Draht verbindet die Halterungen miteinander, wodurch sich fehlgestellte Zähne mit der Zeit in die erwünschte Position bewegen. Dabei muss nicht unbedingt jeder Zahn mit einem Bracket versehen werden, sondern es betrifft die Zähne, die bewegt werden sollen. Feste Zahnspangen eignen sich aber auch für komplexere Zahnfehlstellungen und müssen von entsprechend qualifiziertem zahnmedizinischem Personal angebracht werden. Feste Zahnspangen lassen sich zudem sehr unauffällig auf der Innenseite des Gebisses anbringen. Das hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. Bei schiefen Zähnen gibt es noch weitere Lösungen neben der klassischen Variante mithilfe einer Zahnspange.

Unsichtbare Zahnspange oder Aligner

Schiefe Zähne können in unterschiedlichen Schweregraden vorliegen. Wer leichte oder mittlere Zahnfehlstellungen aufweist, kann auf Zahnkorrekturschienen zurückgreifen. Sie eignen sich insbesondere für Erwachsene. Aligner bestehen aus Kunststoff und werden auch als unsichtbare Zahnspange bezeichnet. Es gibt Aligner, die stärker auf kosmetische Aspekte ausgelegt sind, und solche, die auch eine kieferorthopädische Zahnkorrektur umfassen. Die transparenten Zahnschienen kommen ohne Brackets oder Drähte aus, was sie zu einer angenehmen Alternative zur klassischen Zahnspange macht. In ihnen setzen sich nicht so schnell Essensreste fest, was die Hygiene vereinfacht. PlusDental bietet BPA-freie Zahnschienen, deren Einsatz kontinuierlich durch spezialisierte ZahnärztInnen betreut wird. Per App bleiben wir mit dir in Kontakt, damit wir deine Fortschritte im Auge behalten und du bestmögliche Ergebnisse erzielst. Der PlusDental-Service bietet dir Folgendes:

  1. kostenloser 3D-Scan, um eine individuelle Passform zu gewährleisten

  2. 2. vollständig personalisierter Behandlungsplan

  3. individuell angepasste Aligner mit bequemer Lieferung nachhause

  4. Überwachung der Fortschritte per App

Kosmetische Zahnschienen können, genau wie kieferorthopädisch ausgerichtete Modelle, krumme Zähne richten. Sie fokussieren sich nur stärker auf die vorderen Zähne, um den sichtbaren Bereich zu behandeln. Das bietet sich bei einzelnen schiefgestellten Zähnen an. Die Anfertigung kieferorthopädischer Zahnschienen gestaltet sich entsprechend komplexer. Aligner-Schienen werden individuell angefertigt. Dazu wird ein 3D-Scan der Zähne erstellt. Zur Behandlung erhältst du mehrere Schienen, die du nach einer vorgegebenen Zeit entsprechend der Gebissveränderungen wechselst. Demnach ist die Behandlungsdauer individuellen Schwankungen unterworfen. Nachdem deine Behandlung abgeschlossen ist, sorgen unsere Retainer-Schienen dafür, dass die schiefen Zähne nicht wieder zurückkehren. 

Veneers bei schiefen Zähnen

Schiefe Zähne lassen sich auch mithilfe von Veneers korrigieren. Das sind Verblendschalen aus Keramik, die sehr filigran und dünn verarbeitet werden. Sie werden direkt auf die Zahnoberfläche aufgetragen. Das Material sieht dem echten Zahn sehr ähnlich, sodass sie im Alltag nicht auffallen. So lassen sich Abstände und Lücken zwischen einzelnen Zähnen überbrücken und die Zähne insbesondere optisch verändern. Das Gebiss wirkt größer und gleichmäßig strukturiert. Auch Risse oder Absplitterungen des Zahnschmelzes lassen sich so verdecken. Freiliegende Zahnnerven können mit einem Veneer gegen äußere Einflüsse geschützt werden.

Zum Einsatz dieser Verblendungen ist es wichtig, dass keine Fehlbisse vorliegen. Die Keramik kann sonst abbrechen oder splittern. Diese Gefahr besteht bei unseren Aligner nicht. Schiefe Zähne lassen sich aber unproblematisch mit Veneers abdecken. Sie haben hauptsächlich das Ziel, eine optische Korrektur hervorzurufen. Deswegen ist es wichtig, dass Gebiss und Kiefer unter der Verschalung gesund sind. Wer unter akuten Entzündungen im Mundraum leidet, sollte daher warten, bis sie vollständig ausgeheilt sind. Nach einer überstandenen Parodontitis kann es sein, dass sich das Zahnfleisch dauerhaft zurückgezogen hat und sich große Zwischenräume im Gebiss gebildet haben. Als Erwachsener werden schiefe Zähne oft aus kosmetischen Gründen behandelt. Veneers sollen in erster Linie das Zahnbild verschönern. Schiefe Zähne verschwinden durch sie aber nicht – im Unterschied zur Behandlung mit Alignern.

Mit weniger Schmerzen und weniger Aufwand verbunden, dafür mit mehr Komfort, Planbarkeit und vergleichbaren Erfolgsquoten wie klassische Kieferorthopädie, hat die Zahnschienenbehandlung mittlerweile viele PatientInnen und ExpertInnen überzeugt. Du willst mehr über die Therapie erfahren? Buche jetzt deinen Termin.

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